Dialog Nationale Gesundheitspolitik

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Psychische Gesundheit

Seit 2000 ist der Schutz, die Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung der psychischen Gesundheit ein ständiges Thema zwischen Bund und Kantonen. Die Komplexität der Thematik, die nationalen und internationalen Entwicklungsimpulse und die föderalistischen Strukturen verlangen von Bund, Kantonen und führenden Nicht-Regierungsorganisationen einen differenzierten Austausch zur gesundheitspolitischen Abstimmung zu Gunsten einer verbesserten psychischen Gesundheit der Bevölkerung in der Schweiz.

Mittel- und langfristig setzt sich der Bund für verbesserte gesetzliche Grundlagen ein. Der Entwurf des Bundesgesetzes für Prävention und Gesundheitsförderung, welches auch für die Prävention psychischer Krankheiten und die Förderung psychischer Gesundheit gelten soll, wurde am 28. September 2009 ans Parlament überwiesen. Am 25. März 2010 hat die nationalrätliche Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit beschlossen, auf den Entwurf einzutreten.

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren hat im Rahmen der Arbeitsgruppe „Spitalplanung“ 2008 einen Leitfaden für die kantonalen Psychiatrieplanungen publiziert. Für die Entwicklung einer modernen psychiatrischen Grundversorgung bietet die GDK  regelmässige Fachveranstaltungen an.

Zur Früherkennung und Behandlungsoptimierung von Depression und Suizidalität hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die von Deutschland lizenzierten Materialien „Bündnis gegen Depression“ für die ganze Schweiz erworben und gibt diese kostenlos an regionale Bündnisanbieter weiter. In Zusammenarbeit mit dem BAG, der GDK und der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz wird eine Erweiterung des bestehenden Netzwerkes für einen regelmässigen Wissenstransfer zugunsten der Kantone geprüft.


Zuletzt aktualisiert am: 15.07.2010





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