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In der Schweiz nehmen sowohl der Bund als auch die Kantone zentrale Aufgaben in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung wahr. Eine eigentliche übergreifende nationale Gesundheitspolitik fehlt jedoch. Dies wird zum Beispiel im OECD-Bericht 2006, aber auch in verschiedenen parlamentarischen Vorstössen bemängelt.
Der «Dialog Nationale Gesundheitspolitik» veranlasste im April 2010 die Erarbeitung einer Voranalyse zu den wichtigsten gesundheitspolitischen Schwierigkeiten, die sich aufgrund der aktuellen Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen ergeben.
Auf dieser Grundlage beschloss der «Dialog» am 21. Oktober 2010 die Thematik in einem Projekt «Nationale Gesundheitsstrategie» weiterzuverfolgen, in dem das BAG, die GDK und das BFS vertreten waren. Als thematische Hauptpfeiler verfolgte man die Steuerung im Gesundheitssystem, die dazu notwendigen Datengrundlagen sowie das System der Finanzierung und der Tarife.
Aus diesem Projekt entstanden schliesslich zwei Projekte, welche der Dialog NGP weiterverfolgen möchte: Das Projekt «Datengrundlagen» (Lead: BFS) sowie das Projekt «Tarife und Eckwerte einer zukünftigen Finanzierung». Neu wurde ausserdem eine Arbeitsgruppe «Ambulante Versorgung» eingesetzt.
Ziel der gemeinsamen Bemühungen ist eine nationale Gesundheitsstrategie zu entwickeln, welche die Erreichung gesundheitspolitischer Ziele in den Bereichen Versorgung, Prävention und Systemsteuerung erleichtern kann.
Ultimo aggiornamento: 16.05.2012